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Aktuelle Anmerkungen

Sabina am 09:00 Uhr 12.11.2011 :
Innovativ und informativ. Mehr kann und braucht ma

Egon E.A. am 16:29 Uhr 15.9.2011 :
Wahnsinn, was hier auf die Beine gestellt wurde. K

Friederike am 14:17 Uhr 14.9.2011 :
Allerlei Plaudereien auf allerlei Blogs, bei Euch

Ali am 13:39 Uhr 14.9.2011 :
Hey eure Seite hier ist witzig, aufschlussreich, k

Hella am 07:01 Uhr 23.6.2011 :
Ich finde es großartig, was ihr hier schreibt, ma

22.03.2012, von Fabian

Der Papst in Mexika

Vor den Osterfeierlichkeiten in Rom, absolviert Papst Benedikt XVI. eine Auslandsreise, die ihn nach Lateinamerika führt. Der Papst wird Mexiko und Kuba besuchen. Die Reise steht im Zeichen heikler politischer Themen. Höhepunkt der Reise: In Zentralmexiko wird Benedikt XVI. mexiko

vor dem Berg Cubileto eine Messe unter freiem Himmel feiern.

Zeitplan: Erst Mexiko, dann Kuba Die bevorstehenden Tage in Lateinamerika sind wohl die wichtigste Papst-Reise in diesem Jahr. Die erste Etappe absolviert Benedikt XVI. in Mexiko. Er wird mit lateinamerikanischen Bischöfen zusammentreffen. Seit 200 Jahren sind die Staaten dieser Weltregion unabhängig. Dies gilt es zu Feiern. Bei der Großmesse vor dem zentralmexikanischen Berg Cubileto wird eine Botschaft des Papstes an Lateinamerika und die Karibik erwartet. In Kuba wird Benedikt XVI. den Wallfahrtsort Santiago de Cuba besuchen. Auch ein Treffen mit Staatspräsident Raúl Castro ist geplant. Kurz vor seiner Abreise wird der Papst am Platz der Revolution in der Hauptstadt Havanna eine Messe feiern.

Der Mexiko-Besuch steht im Zeichen des Drogenkriegs

Vorträge zur Drogenproblematik werden die Tage in Mexiko prägen. Seit langer Zeit wird das Land von einem blutigen Kampf zwischen Truppen der Regierung und mächtigen Drogenbossen erschüttert. Zehntausende Menschen haben dabei ihr Leben verloren. Brutale Morde stehen an der Tagesordnung. Der Papst wird sich aber wohl auch zu dem schweren Fall von Kindesmissbrauch äußern müssen, der die mexikanische Kirche erschüttert hat. Kritiker sagen, der Vatikan hätte die Aufklärung dieses Falles nicht mit Nachdruck betrieben. In Kuba vermittelt Benedikt XVI. zwischen Führung und Opposition In Kuba bekennt sich jeder zehnter Einwohner zur katholischen Kirche. Die Religion kann zwischen der politischen Opposition und der kommunistischen Führung des Landes eine wichtige Vermittlerrolle einnehmen. Das Treffen mit Raúl Castro, der von seinem Bruder Fidel die Macht übernommen hatte, wird daher als einer der Höhepunkte der Reise gewertet. Lateinamerika ist für den Papst kein leichtes Pflaster Allgemein wird das Verhältnis zwischen dem Vatikan und Lateinamerika als schwierig eingestuft. Die weltoffene Haltung zur Homo-Ehe einiger Länder wird von der Führung der Weltkirche in Rom sehr kritisch gesehen. Zudem war Benedikt XVI. seit sieben Jahren nicht mehr in dieser Weltregion. Sein Vorgänger hatte nahezu jährlich einen Lateinamerika-Besuch absolviert.

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